Rezension – Böses Kind von Martin Krist

Hallo zusammen,

es ist mal wieder Zeit für eine Rezension zu Martin Krists Werke – in diesem Fall Böses Kind. Ich habe euch bereits in meiner Leseliste für November seinen neuen Auftakt „Böses Kind“ kurz vorgestellt. Seit gestern ist es nun offiziell im Handel und heute folgte mein Beitrag dazu.

Warum „Böses Kind“?

Ich bin ganz ehrlich mit euch – Dank Martin bin ich ein kleiner Fan von Thrillers geworden. Ich hatte damals aus Neugierde „Märchenwald“ in der Buchhandlung meines Vertrauens mitgenommen. Durch Bookstagram kam ich dann mit Martin in Kontakt und seitdem freue ich mich auf jedes seiner Bücher.
Ihr habt vermutlich in meiner Rezension zu „Brandstifter“ mitbekommen, dass ich nicht 100 prozentig überzeugt war. Mit „Böses Kind“ wollte ich mich wieder einem wunderbaren Krist Thriller widmen.

Klappentext:

Ein Mord mitten in der Hauptstadt. Das Opfer wurde erschlagen und gekreuzigt. Kriminalkommissar Henry Frei und sein Team ermitteln.
Suse, heillos mit ihren Kindern überfordert, seit ihr Mann sie verlassen hat, ist in Panik: Ihre Tochter Jacqueline ist verschwunden. Die alarmierte Polizei glaubt der Mutter kein Wort.
Wo ist Jacqueline? Wer zieht seine blutige Spur durch Berlin? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt!

Der erste Fall für Kommissar Henry Frei.

Meine Meinung:

Neue Charaktere, sterbende Tiere, und verschwundene Kinder. Und das alles wieder von Martin für uns aufs Papier gebracht.

Henry Frei ist der neue Kommissar in dieser Reihe. Ein etwas eigener Charakter mit spannenden oder auch gewöhnungsbedürftigen Eigenschaften. Der ausgleichende Punkt in diesem Thriller ist seine Kollegin Albers. Zusammen sind sie ein harmonisches Ermittlerpaar, welches man mag und durch welches man mitfiebern kann.

Wie für Martin üblich starten wir im medias res. Wir sind in einem dunklen Kellerraum, alleine mit dem vermeintlichen Opfer. Die Angst des Opfers wird nervenaufreibend beschrieben, und nach nur einem kleinen Einblick in des Opfers Lage, werden wir rausgerissen und ans Tageslicht befördert. Ich bin ein großer Fan von Martins Stils. Er schafft mit jedem Kapitel kleine Cliffhanger und wechselt zwischen den Perspektiven der Charaktere. Dadurch entsteht ein immer klareres Bild aus verschiedenen Fakten, Eindrücken, und Handlungen. Wir ermitteln mit, werden in eine omnipresente Perspektive gehoben, und werden uns trotz allem erst am Ende des Thrillers des eigentlichen Täters bewusst.

Und insgesamt?

Insgesamt sind diese 324 Seiten eine absolute Leseempfehlung. Martin erschuf erneut einen rasanten Pageturner.

Bibliographie:

Seiten: 324

Verlag: R&K

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